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Die 2A vermisst die Sterne

Am 23. Februar durfte die 2A erleben, wie spannend Mathematik in der Astronomie angewendet wird. Bei einem Workshop an der TU Wien beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit dem Weltall, den Planeten unseres Sonnensystems und den unfassbaren Dimensionen des Universums. Anschließend erfuhren sie Interessantes über Friedrich Wilhelm Bessel – den Vater der modernen Sternastronomie, der bereits 1838 erstmals erfolgreich die Entfernung eines Sterns bestimmte.

Als die Methode der trigonometrischen Parallaxe erklärt wurde, sorgte dies für einen Aha- Moment:  Die Kinder erkannten sofort die Verbindung zu ihren aktuellen Dreiecks­konstruktionen im Mathematikunterricht. Dadurch wurde ihnen klar, dass sie Bessels Methode selbst ausprobieren konnten.

Mit Begeisterung machten sie sich daran, ein einfaches Winkelmessgerät zu bauen und damit einen Modellstern zu vermessen. Auch wenn es sich um ein Experiment im Kleinen handelte, wurde deutlich, wie anspruchsvoll präzise Messungen in der Astronomie sind: Bereits ein Messfehler von nur 0,0008 Grad kann zu einer Abweichung von rund zwei Lichtjahren führen.

Der Workshop bot der 2A spannende Einblicke in die Welt der Astronomie – und zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Mathematik werden kann.

Text und Bilder: Birgit Riesenhuber