Ein Abend an der Wiener Volksoper mit der 7A
Kaum einen Kilometer entfernt steht die Volksoper, die die Schülerinnen und Schüler der 7A Ende Februar besucht haben. An diesem Abend wird gezeigt, was der Anschluss Österreichs 1938 für dieses Haus bedeutet hat.
Die Klasse erhielt Karten zur musikalischen Aufführung »Lass uns die Welt vergessen«. Passend zu den Themen, die gerade im Geschichtsunterricht der 7A angesprochen werden, geht es hier um eine Vorstellung, die sich mit dem Anschluss Österreichs immer weiter verändert, deren Darstellerinnen und Darsteller gehen müssen, andere national Denkende dafür einspringen können und Karriere zu machen versuchen.
Aufgrund von Recherchen der Historikerin und Autorin Marie-Theres Arnbom hat die Volksoper einen Abend gestaltet, der auf Grundlage einer Vorstellung basiert, die tatsächlich 1938 aufgeführt worden ist. Auch die Musik wird großteils aus dieser Vorstellung Operette Gruß und Kuss aus der Wachau übernommen, deren Teile übernommen und bearbeitet worden sind.
Bei dieser Vorstellung konnten einerseits historische Fakten rund um den Anschluss, andererseits die Schicksale vieler Volksopernmitglieder beobachtet werden: Die Schülerinnen und Schüler des BRG18 konnten an diesem Abend selbst überlegen, wie jede und jeder in solch einer Situation selbst entschieden hätte: Flüchten oder bleiben? Schweigen oder sprechen? Anpassen oder Widerstand leisten?
Musik und Handlung beleuchten „unbekümmerte Lebensfreude ebenso wie von Melancholie und Trauer, von Tod ebenso wie von Überleben“ (Programmheft der Volksoper).























