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Christkindlmärkte in Wien

8a Klasse: Sophie Furtner, Benjamin Brunnhofer, Georg Wilfling, David Lehàr, Alex Hartel, Lukas Heigl, Luca Fasoli und Mathilda Scharka

Am 17. 12. 2025 machte sich die gesamte Religionsgruppe der 8. Klassen auf den Weg, um drei verschiedene Wiener Christkindlmärkte aufzusuchen. Nachdem wir alle gemeinsam am Rathausplatz, auf der Freyung und Am Hof waren, teilten wir uns nach Klassen auf. Dabei bekam jede einen anderen Christkindlmarkt zugeteilt.

Wir, die 8A-Religionsschüler:innen, sollten den Christkindlmarkt am Rathausplatz genauer untersuchen. Dort interessierten wir uns vorerst für die unterschiedlichen Angebote und Preise. Wir stellten schnell fest, dass am häufigsten Punsch- und Glühweinstände vertreten sind. Dennoch gibt es auch ein kulinarisches Angebot von feinsten Schokoladenspezialitäten über Langos bis zu Bowls. Viele Stände verkaufen jedoch auch kleinere Kunstwerke, Christbaumkugeln, Kerzen und andere Weihnachtsgeschenke oder Andenken.

In Bezug auf die Preise stellten wir fest, dass diese allgemein bei den unterschiedlichen Ständen sehr ähnlich waren. Es gab natürlich geringe Schwankungen je nach Angebot und leicht unterschiedlichen Produkten, doch abgesehen davon waren sie sehr ähnlich.

Auf folgenden Fotos kann man die Preislisten verschiedener Marktstände vergleichen.

Anhand unserer Beobachtungen und Gesprächen mit Standbetreibern haben wir herausgefunden, dass es keine klare Zielgruppe gibt, sondern eine Vielzahl von unterschiedlichen Personen von den Weihnachtsmärkten angezogen wird. Vor allem sind jedoch Naschkatzen, Alkoholiker und Touristen vertreten. Doch auch Menschen, die keiner dieser Gruppen angehören, finden sich häufig auf den Christkindlmärkten, einfach um die Stimmung zu genießen, Geschenke zu kaufen oder sich mit Freunden zu unterhalten.

Wir haben insgesamt vier unterschiedliche Standbetreiber zu dem heurigen Umsatz interviewt. Die erste Dame betreibt einen Süßgebäckstand und hat uns berichtet, dass der Verkauf heuer gut läuft. Das am besten verkaufte Produkt ist die Zuckerbrezel und die einzige Herausforderung, die sie nennen konnte, ist die Kälte. Als nächstes haben wir mit einem Punschstandverkäufer gesprochen. Auch er war mit dem Verkauf bisher sehr zufrieden und erzählte uns, dass er mit dem neuen Pfandsystem für die Tassen sehr zufrieden ist. Danach haben wir mit einer Frau bei einem Stand mit Christbaumkugeln gesprochen. Sie hat uns erzählt, dass sich alle Kugeln ungefähr gleich gut verkaufen, unabhängig von der Farbe. Am schlechtesten lassen sich die ganz bunten verkaufen. Herausforderung konnte sie uns vorerst keine nennen, auf Nachfrage stimmte sie jedoch zu, dass die Kälte teilweise belastend ist. Im Anschluss haben wir noch mit einer Frau bei einem Verkaufsstand für Holzwaren gesprochen. Sie hat uns gesagt, dass sich am besten die Schneidbretter und Honiglöffel verkaufen. Herausforderungen gibt es laut ihr keine und der Verkauf läuft auch heuer sehr gut. Wir alle haben den Ausflug sehr genossen und viel Neues gelernt, da wir Christkindelmärkte einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten konnten!

Christkindlmarktanalyse (Freyung)

Bernadette F., Edi J., Silvio N. und Sebastian S.
Fotos: Bernadette Fellner

Nach einer genaueren Besichtigung von drei Christkindlmärkten in der Inneren Stadt haben wir fotografiert, was für uns typisch Weihnachten ist. Dabei haben wir einen großen Adventkranz gesichtet, welcher für uns die Adventzeit und die Vorfreude auf Weihnachten darstellt.

Jeder Markt hat – wie erwartet – einen Weihnachtsbaum. Dieser erhellt die dunklen Abende in der finsteren Winterzeit und gibt uns Hoffnung auf neue Sonnenstrahlen im Frühling.

Das Herzstück der Christkindlmärkte sind die Stände mit ihren Punsch- und Glühweinangeboten und der großen Vielfalt an kleinen Speisen.

Die Stimmung an diesen Ständen war für uns fast magisch. Die Gerüche von Süßigkeiten, Zimt und Punsch sowie die schöne Beleuchtung auf den Standdächern machten es sehr weihnachtlich. Viele Menschen redeten miteinander und es herrschte einfach nur gute Laune. Damit war es eine schöne, glückliche Szene inmitten von den dunklen, melancholischen Wintertagen.

Wir bekamen den Christkindlmarkt an der Freyung zugeteilt und haben ihn genauer analysiert. Die längste Krippe befindet sich nämlich hier. Diese ist 1830 an den Hinterwänden der Stände gemalt worden und ist seitdem ein wichtiger Bestandteil dieses Christkindlmarktes. Zusätzlich ist der Weihnachtsmarkt an der Freyung der älteste bestehende Christkindlmarkt Wiens. Dieser entstand 1987 am Michaelerplatz und wurde zwei Jahre später auf seinem heutigen Platz aufgestellt.

Foto: Predrag Mijic