Obwohl ich keine Glatze habe … – Erkundungen der 8A zur Hominidenevolution

Obwohl ich keine Glatze habe, kann ich mir vorstellen, dass sie bei starkem Sonnenschein sehr unangenehm sein könnte. Stellen Sie sich nur vor, wie die Sonne genau im richtigen Winkel auf den gesamten Rücken scheint… Ich würde wahrscheinlich das Haus nicht mehr verlassen.

Heutige Anthropologen vertreten die beliebte Hypothese, dass genau dieser Umstand einer der Gründe für die Entwicklung des aufrechten Gangs sein könnte. Auf diese Weise wäre der Sonneneinfall minimierbar und der Windzug maximierbar. Diese Theorie wurde auch in der Ausstellung über Anthropologie, der Wissenschaft des Menschen, diskutiert. Während unserer Führung im Naturhistorischen Museum Wien, erhielten wir zunächst eine Einführung in die Grundlagen der Anthropologie. Anschließend waren wir aufgefordert, konkretere Informationen über spezifische vormenschliche Spezies zu sammeln.

Besonders faszinierend war die Evolution der Gliedmaßen – von den langen Armen und abgewinkelten Beinen, perfekt zum Vierbeinergang, bis hin zur Körperstruktur, wie wir sie bei uns kennen. Die Exkursion zur Ausstellung über Anthropologie fühlte sich an wie eine Zeitreise durch die Vergangenheit, bei der wir viele neue Erkenntnisse gewinnen konnten. Die verschiedenen Exponate und interaktiven Displays ermöglichten es uns, uns tiefer in die Materie einzuarbeiten und ein besseres Verständnis für die Entwicklung des Menschen zu gewinnen.

Auch im Unterricht wurden wir dann, während unserer letzten Biologiestunden, tätig, und probierten einige dieser Messtechniken oder Fortbewegungsweisen aus.

Diese Erfahrungen hat nicht nur unser Wissen erweitert, sondern auch unser Bewusstsein für die Vielfalt und Komplexität der menschlichen Geschichte geschärft.

Moritz Glück und Lennox Konstanzer, 8A