„Zeit für Utopien“ – Filmtag in der 5A und 7C

Den Lockdown nutzen wir für einen bequemen Filmevent zu Hause.

Wir schauen und bearbeiten den Film „Zeit für Utopien“ von Kurt Langbein.

Warum braucht es Utopien? Welche Initiativen und Projekte setzen sich bereits für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft ein? Und wie können wir selbst Teil der Veränderung werden? Diesen und weiteren Fragen gingen die 5A und 7C Anfang Dezember 2020 in diesem gemeinsamen Projekt von Global 2000 unter der Unterstützung der Stadt Wien nach.

Davor und danach blieb Zeit für einen Einstieg und eine Reflexion per Zoom und Mentimeter zu den folgenden Fragestellungen:

Was sind für Dich Gründe zur Veränderung? 

  • dass die nächsten Generationen auch in einer schönen Welt leben können; dass wir uns weniger Sorgen machen müssen, weil der Kapitalismus sehr große Auswirkungen an unserer Umwelt hat
  • Der Klimawandel, große Ungleichheiten der Lebensbedingungen der Menschen auf der Erde.
  • Mein größter Ansporn zur Veränderung ist unsere Zukunft.
  • Wenn ich mit meinem neuen Verhalten entweder für meine Umwelt, oder mich etwas Positives schaffen kann. Oft weiß man aber genau was man eigentlich tun sollte, kann sich aber nicht dazu überwinden. 
  • Das die Generationen, die nach mir kommen, eine einigermaßen “gesunde” Erde haben, und keine zerstörte. Dass Menschen in 3. Weltländern die gleichen Privilegien haben wie wir. 
  • Gründe zur Veränderung wäre der Klimawandel, Steigung des Meeresspiegels, die Naturkatastrophen, die Erderwärmung und wenn ich daran denke, dass die nächsten Generationen in einer Welt leben, die durch uns zerstört wurde.
  • Das meine Kinder irgendwann mal, in einer besseren Welt leben. 
  • Für mich ein Grund zur Veränderung ist es, dass ich es nicht begreifen kann, unter welchen Bedingungen Arbeiter Arbeit leisten müssen. Hinzu kommt, dass sich diese Beschäftigten einfach nur ausgebeutet werden, das heißt, dass sie einen deutlich zu niedrigem Lohn für ihre meist Schwerarbeit erlangen. Dies soll und muss sich ändern.

Welche Kernbotschaften hat der Film? 

  • Dass man Faire Bedingungen an jedem Arbeitsplatz schafft und man besser und Bewusster mit der Umwelt lebt. 
  • Das man mit seinen Ideen viel erreichen kann. Das jeder einzelne etwas verändern/ beitragen kann, unsere Welt fairer und nachhaltiger zu machen. 
  • Wir sollten froh sein, dass wir in einem so reichen und auch organisierten Staat leben. Aber auch, dass es Hoffnung gibt, den Planeten doch noch vor den 2° Erderwärmung zu retten. 
  • Das es keinen zweiten Planeten Erde gibt und dass wir die Ressourcen sparen sollten 
  • Nachhaltig Leben und Wirtschaften macht Sinn und hilft vielen Menschen auf der ganzen Welt. Müsste gefördert werden!  
  • Die Kernbotschaft ist, dass unser Wohlstand Großteiles auf der Ausbeutung von armen Ländern und der Zerstörung der Umwelt basiert. 
  • Meines Erachtens nach ist die Kernbotschaft die, dass wir alle zusammenhalten müssen, anstatt uns gegenseitig zu ruinieren. So können wir das Problem des Klimawandels behandeln, aber natürlich auch die Probleme jedes einzelnen Individuums lösen. Das heißt jeder Mensch sollte weniger an sich selbst und mehr an die Allgemeinschaft denken.  
  • Unser Wohlstand basiert auf der Armut der anderen 
  • Ich glaube die Kernbotschaft dieses Films ist, dass wir unsere ganze Lebensweise ändern müssen und zusammenarbeiten müssen, um den Planeten zu schützen.

Welche Handlungsmöglichkeiten hast Du? 

  • Kleinere und Fairtrade Firmen unterstützen
  • Nicht Autos, sondern Fahrrad oder Bim nutzen, Bio-Produkte kaufen, auf so viel Plastik wie es geht verzichten, nicht das Licht den ganzen Tag brennen lassen, und damit Strom sparen, Mit dem was man hat zurechtfinden, auch wenn das oft schwer ist 
  • Kleidung etc. Länger tragen und nicht immer das Neueste haben. 
  • Produkte kaufen, welche in Österreich hergestellt wurde – regionale Produkte kaufen; auf Nachhaltigkeit bei Produkten achten (aus biologischem Anbau, wenig bis kein Palmöl); Energielieferant auswählen, der auf Ökostrom setzt; Verpackungsmaterial reduzieren – eigene Box zum Fleischer oder eigener Stoffsack zum Einkaufen 
  • Ich versuche wenig bis gar nichts zu konsumieren, das Palmöl enthält, sowie möglichst viele Bio Produkte zu kaufen. Außerdem bestelle ich fast nichts, was aus anderen Ländern eingeflogen werden muss, beispielsweise auf Amazon.
  • Ich kann bewusster darauf achten, woher Produkte kommen und vor allem wie sie hergestellt werden. 
  • Ich kann Marken boykottieren, von denen bekannt ist, dass sie in Sweat Shops produzieren lassen. 
  • Ich kann versuchen den Schaden an der Natur so gering wie möglich zu halten. 
  • Ich kann meinen Energiekonsum reduzieren. 
  • Bei dem Einkauf zum Beispiel darauf achten, dass das Produkt entweder Regional ist, und keinen langen Transportweg hintersich hat, oder das die Produkte fair-Trade sind. Ich kann auch mehr gebrauchte  Kleidung kaufen, oder Kleidung weitergeben. 
  • Co2 einsparen, in dem ich die Öffis nutze, sparsamer leben in dem ich nicht jedes Jahr mir ein neues Handy kaufe, allgemein versuchen das Konsumverhalten reduzieren
  • Eine Handlungsmöglichkeit wäre zum Beispiel, kleine Bio-Läden zu unterstützen, möglichst viele Fair-Trade Sachen zu kaufen, auf Ressourcen achten, generell das Konsumverhalten zu vermindern und auch CO2 einsparen (statt mit Autos, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren)
  • Kleine Bauern und Händler unterstützen, statt in den großen Supermarkt zu gehen, beim Bioladen einkaufen und auf den Markt gehen. So bleiben diese erhalten.   
  • Nur saisionales Obst und  Gemüse kaufen und Fleisch und Fisch aus der Region  
  • Second-Hand Kleider kaufen, wenn mein jetziges Handy kaputt geht: Fairphone 
  • Die Nahrungsmittel aus der Region kaufen, um den Transportweg zu verkürzen und die regionalen Produzenten zu unterstützen.
  • Bei der Ernährung kann jeder einzelne auf die Reduktion von Fleischartikel achten, oder zumindest Bio-Fleisch zu kaufen. Regionale Produkte und vor allem regionale Produzenten unterstützen. Mülltrennung, Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder des Fahrrades, kauf von Fairtradeprodukten und vieles weiteres. Auch mit Spenden Menschen zu unterstützen, welches dieses Geld dringend brauchen. Auf Reisen verzichten, vor allem Flugreisen, da diese den CO2 Ausstoß sehr stark heben.