8B: Reden gegen Kaufsucht

Wir stehen ungefähr ein halbes Jahr vor der Matura, in Deutsch werden jene Textsorten, die zur schriftlichen Matura kommen werden, gerade nochmals wiederholt und durchgenommen. Eine der beliebtesten dieser verschiedenen Textsorten ist die Meinungsrede – ein Kunstwort, das man extra für die Reifeprüfung geschaffen hat. Denn reden zu können ist eine wichtige Kompetenz jedes Erwachsenen – zumal in einer pluralistischen Gesellschaft.
Für den Tag der offenen Tür haben schon mehrmals achte Klassen Reden geschrieben und – vor interessierten Eltern mit ihren Kindern – auch gehalten.

Das geht heuer dank Corona natürlich nicht. Der Tag der offenen Tür wurde ja abgesagt und ins Internet verlegt. Also geht nun auch dieses Projekt, diesmal mit der 8B, ins Internet und die jungen Erwachsenen bearbeiten und halten ihre Reden von Zuhause aus für die Öffentlichkeit.

Die Aufgabenstellung sieht vor – zufällig eitlich passend um die Zeit des Black Friday – dass alle Schülerinnen und Schüler andere Jugendliche durch eine Rede dazu motivieren mögen, nicht kaufsüchtig zu werden.

Basis für diese Rede ist einerseits ein Text von Michael Franck aus dem Barock, der sich auch in der Bachkantate “Ach wie flüchtig, ach wie nichtig!” wiederfindet, und andererseits ein Bericht über Kauflust und Kaufsucht aus einer österreichischen Tageszeitung.

Die meisten haben sehr engagierte und auch handwerklich durchaus professionelle Reden geschrieben, manche haben sie auf Audiodateien geschickt, manche halten die Rede sogar als Video – und es sind ernsthafte, mitreißende und reflektierende Reden herausgekommen…

Hier ist also eine Auswahl an Reden, die die Schüler und Schülerinnen zuhause aufgenommen, zum Teil auch bearbeitet oder weitgehend auswendig gehalten haben.
Wie sagte weiland der berühmte Entertainer Karl Farkas?

Schauen (oder hören) Sie sich das an!