4A – Besuch im Vestibül des Burgtheaters

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Einer unserer ersten Ausflüge in diesem Schuljahr war der Besuch des Theaterstücks „Der (vor)letzte Panda oder die Statik“ im Vestibül, einer Seitenbühne des Burgtheaters. Im Vorhinein hatten uns die Dramaturgin und eine Theaterpädagogin des Burgtheaters besucht und uns ein bisschen über das Stück und den Hintergrund der Geschichte erzählt, was sehr gut war, denn wir konnten uns unter diesem Titel nicht wirklich etwas vorstellen. Auch nach der Aufführung kam die Dramaturgin, Frau Freßner, noch einmal zu uns in eine Deutschstunde, sodass wir Fragen stellen konnten.

In dem Stück ging es sich um 4 Jugendliche, die in der Stadt Sisak (Kroatien) aufwuchsen und von Krieg und Hass zwischen Kroaten und Serben geprägt wurden. Da es in der Gruppe 2 Serben und 2 Kroaten gab, kam es hin und wieder zu Meinungsverschiedenheiten. Im Laufe des Stückes erlebten und bewältigten die Jugendlichen viel zusammen. Das schweißte sie aneinander. Nach der Zeit schlossen die 4 die Schule ab und gingen danach getrennte Wege. Zum 10. Matura Treffen sahen sie sich wieder und erzählten einander, was in den vergangenen 10 Jahren passiert war.

Das Ergebnis ist, dass die weniger Erfolgreichen und die, von denen man es nicht erwartet hatte, berühmt und erfolgreich wurden, und die, die am Anfang die Helden waren, ein ganz normales Leben führten.

Das Stück war, wie unsere Klasse im Nachhinein empfunden hat, ein nicht herkömmliches Theaterstück. Es handelt von einem ganzen Lebensabschnitt und nicht wie üblich von einem besonderen Ereignis oder einer besonderen Situation im Leben. Das Bühnenbild war immer gleich und es gab keine gesetzten Grenzen zwischen den einzelnen Szenen. Das machte das Stück zum Teil etwas verwirrend. Dennoch fanden wir es ganz gut und wir freuen uns auf das nächste Theaterstück.

(Lennox Konstanzer – 4A)

Link zur Internetpräsentation des Stücks.

Beitragsfoto: Burgtheater Wien. Bild: Alcapuccino/Pixabay – Pixabay-Lizenz