Klimaworkshop der siebten Klassen

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Am 12. 06. 2019 nahm die 7AB an einem Klimaworkshop teil, für den ein Klimaexperte an die Schule kam. 

Der Workshop bestand daraus, dass sich alle Schüler gleichmäßig unter den sechs Delegationen Carbon Pricing, Conventional Energy, Renewable Energy, Climate Hawks, Energy Efficiency und Land & Agriculture aufteilten. Jede dieser Delegationen hatte bestimmte Verantwortungen und vertrat eigene Interessen. 

So sollte beispielsweise die Delegation Carbon Pricing, welche die Regierungsvertreter darstellte, die Höhe der CO2-Steuer festlegen. Das dabei eingenommene Geld musste dann gut unter den Gebieten „Industrie“, „Forschung & Entwicklung“, „Bevölkerung“ und „Staat“ aufgeteilt werden. Jede Delegation fiel in eine dieser Gebiete.

Dazu begannen drei Verhandlungsrunden, in denen alle sechs Delegationen einen möglichst hohen Prozentsatz der Einnahmen zu gewinnen versuchten und im Gegenzug bestimmte Zugeständnisse sicherten, wie zum Beispiel der Umstieg auf erneuerbare Energie, seitens der Gruppe Conventional Energy, Reduzierung des Methanausstoßes in der Landwirtschaft oder die Steigerung der Energieeffizienz. Auch der CO2-Preis ließ sich verhandeln. 

Nach jeder Verhandlungsrunde wurden die Zwischenergebnisse präsentiert. Und obwohl die Verhandlungen und Diskussionen immer mühsamer wurden, kamen wir letztendlich zu einem Ergebnis. Die CO2-Steuer wurde auf 115 $ pro Tonne CO2 festgelegt. Von diesem Steuergeld erhielt dann 50 % die Industrie, 25 % die Forschung, 23 % die Bevölkerung inklusive Landwirte und 3 % der Staat. Damit konnten wir die prognostizierte Klimaerwärmung von 4,4 °C bis zum Jahr 2100 auf 1,8 °C senken und haben so, laut dem Experten, als erste Versuchsgruppe das Ziel des Pariser-Klimaabkommens von maximal 2 Grad Erwärmung erreicht und somit, zumindest für einen Tag, die Welt gerettet. Die Realität wird hoffentlich noch nachziehen, denn wir wissen jetzt, es ist möglich!

Alina Thurner (7A)