Nachts im Museum

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Am 8. März 2019 war es endlich soweit. Die langersehnte Lesenacht im berühmten Naturhistorischen Museum Wien stand bevor. Vielen Dank an Herrn Dr. Ernst Mikschi, der das Unmögliche überhaupt erst möglich gemacht hat. Aufgeregt trafen sich die SchülerInnen der 1A Freitagabend mit Schlafsack, Matte und Essen ausgerüstet vor den Nebentoren des Museums. Nach den letzten Verabschiedungen von den Eltern zeigte uns Hr. Mikschi unseren Schlafplatz – den Hai-Saal.

Ein kleiner Willkommenssnack war in den angrenzenden wunderschönen Bibliotheks- und Arbeitsräumen schon für uns vorbereitet.

Danach richteten wir uns häuslich ein, rollten Matten und Schlafsack aus und los ging es mit der ersten Leseeinheit. Wie kann es auch anders sein, es wurde die Klassenlektüre „Drei fürs Museum – Die Nacht der Rätsel“ von Jonas Torsten Krüger ausgewählt.

Der entstandene große Hunger wurde nun mit einer Pizzabestellung direkt ins Museum gestillt.

Weiter ging es, in den Schlafsack gekuschelt, in die nächste Leserunde – bis es zehn Uhr war. Nun ging es los zur nächtlichen Führung mit Taschenlampe durch die riesigen Säle des Museums. Im Mittelpunkt standen nachtaktive Tiere der Erde. Der Höhepunkt war direkt anschließend die Sonderführung in die Tiefspeicher des weltberühmten Museums, wo Unmengen an gerade nicht ausgestellten Besonderheiten bestaunt werden konnten. Weit nach Mitternacht waren alle hundemüde und konnten selbst neben den Haiexponaten wunderbar schlafen.

Auch im Aufzug Richtung Tiefspeicher hatten wir es lustig!

In der Früh wurden alle Spuren beseitigt, ehe die ersten BesucherInnen in das Museum kamen. Dann wurde noch gemeinsam gefrühstückt, damit alle gestärkt in das Wochenende starten konnten.

Claudia Hickel

„Nach dem Lesen des spannenden Buches hatten wir eine interessante und lehrreiche Führung. Wir hörten viele Geschichten von Tieren. Es war sehr abenteuerlich mit Taschenlampen nachts durchs Museum zu spazieren. Anschließend hatten wir eine Sonderführung in den Tiefspeicher mit dem Herrn Mikschi. Dort unten haben wir ein Walskelett betrachtet, den Reptilien- und Fischraum besucht und zum Schluss waren wir im Säugetierraum. Dort gab es fast alle Tiere vom Kleinaffen bis zum Löwen.“

Edi, 1A

„Ich fand es sehr toll, dass wir in einem der Ausstellungsräume übernachten durften. Es war der Hai-Raum und die vielen interessanten Präparate waren in mehreren Vitrinen ausgestellt. Die nächtlichen Führungen durch das finstere Museum und den Tiefspeicher waren sehr spannend.“

Theo, 1A

„Das beste an der Nacht war die Führung in den Tiefspeichern. Das zweitbeste war das Buch, weil es sehr cool ist. Und das drittbeste war das Übernachten selbst.“

Simon, 1A

„Ich fand es cool, dass wir in Räume reindurften, wo „normale“ Besucher nicht hineinkönnen. Außerdem fand ich die Archivschränke mit den speziellen Türen faszinierend. Man dreht an einem Rad und die Schänke schieben sich auseinander. Spannend fand ich auch noch, dass wir einen großen Knochen heben durften. Er war trotz der Größe erstaunlich leicht.“

 „Für mich war der Tiefspeicher das Beste. Vor allem der Raum, in den normalerweise nur Forscher dürfen, war cool. Dort waren sehr viele ausgestopfte Tiere. Sie taten mir sehr leid, aber trotzdem war die Lesenacht echt der Hammer.“

Hannah, 1A