Mehlwürmer verspeisen im Naturhistorischen Museum

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Am Mittwoch dem 19. Dezember 2018 waren wir mit der 5a im Naturhistorischen Museum. Zu Beginn durften wir uns ein bisschen im Museum umschauen. Dann wurden wir in den Versammlungssaal des Museums geführt, das Theater begann.

Die beiden Wissenschaftler, die vor Ort bei uns waren, benutzten Mikroskope und projizierten das Bild auf eine Leinwand. Dadurch konnten wir winzige Lebewesen ganz groß sehen. Wir beobachteten kleinste Lebewesen wie Wimpertierchen oder Amöben. Wir untersuchten auch Kuhdünger, in welchem ca. 10 000 ganz kleine Fadenwürmer waren, Fadenwürmer sind langestreckt und ernähren sich von Bakterien. Dann gab es in der Gülle noch andere Bakterien und Einzeller wie Bazillen (stäbchenförmig), Spirillen (spiralförmig) oder auch Kokken (kugelig). Ein erwachsener Mensch schleppt ca. 2kg Bakterien mit sich herum, dabei befinden sich die wenigsten auf dem Ellbogen.

Nach dem Vortrag konnten wir uns selber Tierchen unter dem Mikroskop oder mit freiem Auge anschauen, wie z. B. eine Zitterspinne, welche einen Durchmesser von 1 cm hat. Sie hat lange dünne Beine und frisst Mücken. Spannend ist dabei, dass sie auf ihren Beinen sogenannte Sinneshaare hat, mit welchen sie Reiz empfinden kann. Außerdem gab es auch noch Mehlwürmer zu betrachten, welche manche Schüler/innen dann verspeisten. Die Tubifex sind uns auch nicht aus dem Kopf gegangen. Sie waren rot und auf einem Knödel.

Mit vielen neuen Eindrücken verließen wir dann das Museum.

Alex Knoll und Julius Gessinger, 5A