Exkursion „Out of Control – Was die digitale Welt über dich weiß“

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Am 13.12.2018 besuchte die 5A gemeinsam mit Mag. Matthias Brandner und Mag. Anna Klema eine Ausstellung der AK Wien, die aufzeigte wie das Internet uns durch den Alltag begleitet, und welche Spuren und Informationen dabei hinterlassen werden. „Out of Control“ soll das Bewusstsein mit dem Umgang der eigenen digitalen Persona schärfen, und Aufzeigen was die Kehrseiten der digitalen Welt sind, und wo Gefahren lauern.

Dies wurde durch mehrere eindrucksvolle, und interaktive Stationen vermittelt. Die SchülerInnen haben einige dieser zusammengefasst:

Station Handy

„Bei der Station waren sehr viele, scheinbar kaputte Handys an einer Wand befestigt. Am Anfang dachte ich mir nichts dabei, aber etwas später sagte uns unsere Führungsperson, dass uns mehrere Handys aufgenommen hatten. Diese Aufnahmen konnten wir dann auf einem Bildschirm betrachten.

Die Station hat uns gezeigt wie wir heutzutage in unserer Gesellschaft überwacht werden können, und es nicht mitbekommen. Ich finde diese Station war sehr interessant, da wir Anfangs nicht geahnt haben, dass wir gerade aufgenommen wurden.“ – Viktor, 5A

Station Facebook

„Es ging um Max Schrems, ein Wiener Student der 2011 Facebook verklagte da er herausfand, dass einige der von Facebook gespeicherten Daten über ihre User die Datenschutzrichtlinien der EU verletzten. Facebook verkauft(e) unter Anderem persönliche Daten an Dritte, die dadurch personalisierte Werbung schalten lassen. Bei der Anklage ging es vor allem darum, dass Daten, die längst gelöscht sein sollten immer noch aufbewahrt wurden, vor allem Nachrichten und Chats, auch wenn sie vom Nutzer schon längst gelöscht wurden.

Die Station macht darauf aufmerksam, dass viele Websites/ Soziale Netzwerke/ Firmen oft extrem viele Daten über ihre User sammeln, um sie an Dritte zu verkaufen, ohne dass es den Usern auffällt und darauf, dass dieses Datensammeln nicht immer ganz legal ist.“ – Charlotte, 5A

Station Twitter

„In der Ausstellung „Out of Control“ gab es eine Station über Twitter, bei der Tweets, die bestimmte Wörter enthalten, gefiltert und angezeigt wurden. Man konnte sich entweder zwischen Wörtern, wie „Love“, „Like“, „Hate“ entscheiden oder selber Wörter eingeben und Tweets mit den Wörtern wurden angezeigt.  Aufgefallen ist, dass Tweets schnell angezeigt wurden und es nicht darauf ankam, wie viele Follower der Twitter-Nutzer hatte.

Die Station wollte zeigen, dass auch wenn man denken mag, dass nicht jeder unsere Tweets sehen kann, sie trotzdem sichtbar sind, egal ob man viele Follower hat oder eine hohe Like- Zahl. Außerdem können andere Menschen eher privatere Inhalte, wie persönliche Vorlieben sehen. Man sollte also immer vorher überlegen, was man und mit wem man Inhalte teilt, denn das Internet vergisst nie.“ – Nicole, 5A

 

Die Meinungen der SchülerInnen waren durchwegs positiv, und viele konnten einige Erkenntnisse von der Ausstellung mitnehmen. So schreibt eine Schülerin etwa:

„Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen. Ich fand eigentlich so gut wie jede Station interessant und fand es sehr spannend herauszufinden wie ungeschützt man im Internet eigentlich wirklich ist und wie viele Daten, ohne dass du es weißt genutzt werden. Trotzdem denke ich, dass die Datenverfolgung nicht so schlimm ist, da es den Menschen eigentlich nichts bringt meine Daten zu haben. Das liegt daran, dass es für mich eigentlich keinen Unterschied macht und ich nur Vorteile daraus ziehe, da ich mich dann nicht so anstrengen muss Dinge zu finden die meinen Wünschen entsprechen.

Trotzdem denke ich, dass sehr viel Mühe in die Ausstellung gesteckt wurde und dass auch die Guides, die uns die Stationen erklärt haben, sehr gut herüberbringen konnten um was es eigentlich in der Ausstellung ging. Dazu haben sie die Ausstellung auch sehr interessant umgesetzt und ich könnte nicht sagen, dass es eine Station gab, die mir überhaupt nicht gefallen hat, bzw. ohne die, die Ausstellung besser gewesen wäre. Ich finde dies, da Museen, in denen man selbst Dinge ausprobieren kann, immer interessanter sind als die in denen man nur Dinge anschaut. Die Ausstellung hat mir nochmal klar gemacht wie viele Informationen, die das Internet über mich weiß.“ – Konstanze, 5A