Elternbrief

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Liebe Schülerinnen und Schüler!
Werte Eltern!

Mit dem Schuljahr 2018/19 gibt es wieder eine ganze Reihe von Neuerungen bzw. Adaptierungen bereits bisher geltender Regelungen.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört, dass ab der 1. Klasse (5. Schulstufe) aufsteigend die Verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ geführt werden muss. Die Umsetzung dieses Unterrichts bleibt den Schulen überlassen. Gemeinsam wurde im Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) besprochen, dass diese Verbindliche Übung am BRG18 integrativ – also in den Regelunterricht eingebunden – stattfinden wird. Da unsere Schule zu den Vorreiterschulen des e-Learnings in Österreich zählt (e-Education Zertifikat), stellt diese „Neuerung“ für uns eigentlich nur eine Fortsetzung des ohnehin längst eingeschlagenen Weges dar.

Eine weitere Neuerung, die zwar bereits im Mai dieses Jahres schlagend wurde, ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die dazu führt, dass wir in allen Fällen, in denen Daten unserer Schülerinnen und Schüler bzw. auch der Eltern erhoben werden, präzisieren müssen, wofür genau die jeweiligen Daten erhoben werden. Die DSGVO sieht dabei vor, dass für Schülerinnen und Schüler bis zum vollendeten 15. Lebensjahr die Eltern informiert werden, ältere Schülerinnen und Schüler müssen den jeweiligen Erklärungen selbst zustimmen. Wir werden natürlich versuchen, uns nach bestem Wissen und Gewissen dieser komplexen Regelung zu stellen!

Über die verschärften Maßnahmen hinsichtlich Schulpflichtverletzung wurden alle Klassen mittels Elternbrief hinlänglich informiert. In diesem Zusammenhang ist es einfach wichtig, dass SchülerInnen, die nicht am Unterricht teilnehmen können, jedenfalls am Morgen des ersten Fehltages in der Schule krankgemeldet werden. Eine Einhaltung dieser verbindlichen Regelung macht alle weiteren zu setzenden Schritte hinfällig!

Ich möchte euch, liebe SchülerInnen, und Sie, geschätzte Eltern, in diesem Informationsschreiben aber auf einige Präzisierungen den Sportunterricht betreffend hinweisen. Im Rundschreiben 18/2018 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) werden folgende Regelungen für den Sportunterricht festgelegt:

  • Brillen dürfen im Unterricht aus Bewegung und Sport nur dann getragen werden, wenn sie aus bruchfestem Glas und bruchfestem Rahmen bestehen.
  • Im Unterricht aus Bewegung und Sport ist den Schülerinnen und Schülern das Tragen von Uhren und Schmuck jeder Art wegen der von ihnen ausgehenden Verletzungsgefahren nicht gestattet. Dies betrifft auch möglichen Körperschmuck (Piercing). Können Schmuckstücke (Freundschaftsbänder, Piercing,….) nicht entfernt werden, sind diese in geeigneter Form abzudecken bzw. abzukleben (zB Tape, Schweißband). Eine (Teil-)Befreiung von der Teilnahme am Unterricht aus Bewegung und Sport darf aus diesen Gründen nicht ausgesprochen werden.
  • Sportliche Betätigung in der Schule setzt sowohl aus pädagogischen und hygienischen Gründen als auch im Interesse der Sicherheit der Übenden eine zweckmäßige Kleidung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht aus Bewegung und Sport voraus.
  • Sportkleidung muss hygienisch sein, volle Bewegungsfreiheit gewährleisten und darf nicht zu einer Unfallquelle werden. Abhängig von den sportlichen Aktivitäten, dem genutzten (Hallen-)Boden und der Beurteilung der hygienischen Umstände sind geeignete Sportschuhe zu tragen.
  • Im Unterricht verwendete Sportkleidung und Sportschuhe dürfen nicht gleichzeitig als Alltagskleidung dienen.

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, eine Einhaltung dieser Regelungen trägt wesentlich zu einem friktionsfreien Miteinander bei. Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Schuljahr 2018/19!

Mag. Peter Brugger
Direktor

 

Bild: Werbestudio-Kombuechen CC0