Projektwoche

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In der letzten Schulwoche des ersten Semesters arbeiten alle SchülerInnen an verschiedenen Projekten:

1. Klassen

Projekt Lernen lernen

Gemeinsam mit dem Klassenvorstand / der Klassenvorständin und einem Begleitlehrer/ einer Begleitlehrerin testen die Schüler und Schülerinnen ihren Wahrnehmungstyp, lernen unterschiedliche Arbeitstechniken kennen und besprechen Problembereiche wie Zeitplanung, Hausübungen oder Schularbeitsvorbereitung. Die Themen sind auf diese Woche konzentriert, werden aber in verschiedenen Fächern über das ganze Jahr verteilt behandelt und verlieren auch in den folgenden Schulstufen nicht ihre Bedeutung!

Projektwoche

Einführung in die Informatik

Integriert in das Projekt Lernen lernen ist ein Schwerpunkt eLearning, bei dem die SchülerInnen den Umgang mit den Computern im Schulnetzwerk üben, verschieden Tools kennen lernen und über die Wichtigkeit des richtigen Umgangs mit persönlichen Daten, ins besonders in sozialen Netzen, informiert werden.

EDV-Einführung

2. Klassen

In geschlechterhomogenen Gruppen sprechen die Schüler und Schülerinnen über ihre Rollenbilder:

Bubenprojekt „Kämpfen und Lieben“

ausschließlich von männlichen Kollegen betreut (mittlerweile ein fixes Team mit den Klassenvorständen)

Buben lernen neue Sichtweisen über den Umgang mit Konflikten und tauschen sich unter der Leitung von Lehrern über ihre Vorstellungen von Sexualität aus.

Bubenprojekt

Mädchenprojekt „Stärkung des weiblichen Rollenbildes“

An zwei Tagen werden die Mädchen von externen Betreuern mit den Grundregeln der Selbstverteidigung an praxisorientierten Übungen vertraut gemacht.

Am dritten Tag besuchen die Mädchen in Kleingruppen eine Frauenärztin.

Am vierten Tag führen die Klassenvorstände die beiden Projekte im Klassenverband zusammen. Die Mädchen und Burschen tauschen sich über ihre jeweiligen Erfahrungen aus, legen teilweise Regeln fest, wie sie in Zukunft besser miteinander umgehen möchten.

Mädchenprojekt

3. Klassen

Vergnügen, Vertrauen, Verantwortung (seit 1998 als Schulprojekt)

Die Klassen werden jeweils in zwei Gruppen geteilt. Diese Gruppen durchlaufen an drei Tagen insgesamt 6 Module (jeweils eine Doppelstunde), wo auf unterschiedlichster Weise an verschiedenen „life Skills“ gearbeitet wird:

  • Elefantenspiel: sich auf andere verlassen / Vertrauen haben
  • Inselspiel: Träume von Schülerinnen – was nehmen SchülerInnen auf eine Insel mit und warum?
  • Suchtsack: mit welchen Drogen kommen Jugendlich in Österreich in Kontakt und was macht sie gefährlich?
  • Wünsche / Sehnsüchte: wie beeinflusst uns die Werbung?
  • Kraft / Entspannung: wo und wie können SchülerInnen Kraft tanken?
  • Who is who? Wer bin ich eigentlich – SchülerInnen haben die Möglichkeit in einem Rollenspiel über sich selbst zu reflektieren.

Am vierten Tag wird das Projekt durch eine im Haus stattfindende Theateraufführung zu diesem Themenbereich abgerundet.

Am fünften Tag gibt es einen Informationsvortrag von der Kriminalpolizei zum Thema „Straffälligkeit von Jugendlichen“.

Sucht?!

Sucht?!

Sucht?!

4. Klassen

Schnuppertage in Betrieben

Zum ersten Mal werden die Schülerinnen und Schüler mit der Realität der Berufswelt konfrontiert. In Firmen, Institutionen, Büros etc. die sie mit Unterstützung von Eltern, Freunden und im Notfall Lehrern oder Lehrerinnen gefunden haben, probieren sie aus, was es bedeutet, sich für eine Tätigkeit zu entscheiden, eine entsprechende Stelle zu suchen, sich zu bewerben und in einer, für sie anfangs meist unbekannten Umgebung Aufgaben zu übernehmen. Manche Schülerinnen und Schüler festigen dabei ihren Berufswunsch, andere wissen anschließend, dass sie sich in ihrem zukünftigen Leben für etwas anderes entscheiden werden. Eine Erfahrung sind die Berufsschnuppertage allemal, auch für die heurigen vierten Klassen.

Berufsorientierung

5. Klassen

Intensivtage in Latein und Französisch

„Parlez vous francais?“ oder „Lingua Latina non ardua est!“

Hier wird versucht, in dieser Woche vor den Semesterferien den Kenntnissen in der zweiten Fremdsprache nachzuhelfen. Auch für die „Franzosen“ gilt: C’est enforgeant on devient forgeron und für die Lateiner : Repetitio est mater studiorum!

Der vierte Tag gehört dem Klassenvorstand und der Klassengemeinschaft. Anstehende Probleme, Rückblick auf das erste Semester in der Oberstufe oder nur gemeinsam Spaß haben stehen am „Stundenplan“.

Sprache lernen

6. Klassen

 

English is a global language!

Da in drei Wochenstunden pro Schulstufe und in Klassen mit manchmal über 30 Schülerinnen und Schülern nur wenig Zeit für das gesprochene englische Wort bleibt, helfen die Projekttage in der sechsten Klasse zumindest ein bisschen auf diesem Gebiet aufzuholen. Die zukünftigen Maturanten und Maturantinnen werden es zumindest später danken. Es geht um pronounciation, discussions, „Speed Dating“, paired activities, games and fun!

Konversation

7. Klassen

Sozialwoche

Es gibt Bevölkerungsgruppen, mit denen manche jungen Menschen vielleicht nicht so häufig in Kontakt kommen. Was in Integrationsklassen oder Integrationshäusern, Alternativschulen oder Werkstätten gelebt wird, sollen die Schülerinnen und Schüler wenigstens einmal im Laufe ihrer Schulzeit kennenlernen: Spiel und/ oder Arbeit mit älteren Menschen oder Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit besonderen körperlichen oder geistigen Bedürfnissen. Erfreulicherweise haben wir auch heuer wieder wie in den letzten Jahren sehr positive Rückmeldungen vieler Institutionen, in denen Schülerinnen und Schülern des BRG 18 tätig waren!

8. Klasse

Maturavorbereitung

Fokussiert auf die kommende Matura gibt es in der Projektwoche Unterstützung bei der Vorbereitung. So werden beispielsweise „Probematuren“ durchgeführt, um die Prüfungssituation zu simulieren und zu trainieren. Wie hilfreich sie waren, wird sich für die Schülerinnen und Schüler in einigen Monaten herausstellen!