FM U18, das (neue) BRG18-Schulradio

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Schon zum zweiten Mal gab es an den Projekttagen vom 26. bis 28.Juli 2017 einen Radioworkshop am Schopenhauer-Realgymnasium.

Sechs Schüler und eine Schülerin der dritten, fünften und siebenten Klasse konnten drei Tage lang Radioluft schnuppern und mit Mikrophon, Aufnahmegerät und Tonschnittsoftware experimentieren.

Auf dem Programm standen Grundlagen wie Aufnahme, Interview, Straßenumfrage lizenzfreie Musik oder Tonschnitt. Der „Redaktionsraum“ war zwar der EDV-U im relativ kühlen Keller, aber wie auch sonst in Redaktionen schwärmten die angehenden Journalisten und die Journalistin immer wieder aus: Im Schulhaus wurden Umfragen gemacht und interessante Geräusche aufgenommen und auch im nahen Schubertpark wurden Leute befragt und weitere originelle Töne gesucht.

Im Schulhof fand dann am zweiten Tag ein Interview mit dem Chefredakteur im Rollstuhl, Christoph Dirnbacher von Freak-Radio von oe1campus statt, nachdem die Fragen schon am Vortag formuliert worden waren. Danach wurden noch ergänzende Umfragen gemacht, die meisten begannen aber schon mit dem Einspielen der Beiträge, damit sie am nächsten Tag rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Auf den Schulcomputern wurde mit dem freien Schnittprogramm „Audacity“ gearbeitet und die verschiedenen Teile zu einem Beitrag zusammengestellt. Am dritten Tag wurden auch die Moderationen und Beitragstexte eingesprochen. Hiefür hatte sich schon vor zwei Jahren das Besprechungszimmer bewährt, diesmal wurde sogar mit einem Polster der Hall für den professionelleren Klang gedämpft.

Die junge Redaktion arbeitete mit ganz außergewöhnlichem Enthusiasmus: Eigentlich hatte der Leiter des Projekts, Mag. Gerhard Wagner, der eine Journalismusausbildung mit praktischen Erfahrungen absolviert hat, einige mögliche Aufgaben gegeben, die zu Sendungsbeiträgen gemacht werden könnten: etwa mehrere Umfragen zu einem aktuellen Thema oder auch eine scherzhafte Fangfrage (wie vor zwei Jahren), die Aufnahme von interessanten Geräuschen, die Erstellung eines Namens und einer eigenen Signation für das Radioprojekt, das auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden soll. (Einige Plätze gibt es übrigens noch.)

Zur großen Überraschung wurden von den sieben Teilnehmerinnen aber alle Vorschläge vollständig bearbeitet und zu Sendungen gemacht, was für die Zeit von zwölf Stunden für sieben Leute eine ganz außergewöhnliche Leistung ist – noch dazu, wo doch einige keine oder nur wenige Erfahrungen hatten. Dass das alles so zustande gekommen ist, verdankt die Redaktion vor allem dem Einsatz von Samuel Löbel aus der 5b, der schon vor zwei Jahren am Radioprojekt teilgenommen hatte und der im Vorjahr in den Ferien ein Praktikum bei Freak-Radio gemacht hat. Er übernahm die Organisation und Kommunikation mit allen anderen, die an den verschiedenen Beiträgen arbeiteten, und erstellte auch die neue Signation des Radioprojekts.

Dabei unterstützten Fynn Jopp aus der 3a und Paul Gusich aus der 3d ihn maßgeblich. Beide steuerten ein hohes Maß an Radio-Know-How und sogar ihre eigenen professionellen Geräte bei und bearbeiteten zusammen mit Frederick Pescher aus der 7b das Interview.

Jana Jeremic aus der 3a entwickelte sich in den drei Tagen zur „rasenden Reporterin“. Am Anfang noch etwas zurückhaltend, ist sie schließlich auf vielen Bildern als Reporterin zu sehen, als sie verschiedene Leute interviewt. Schließlich wurde sie auch zur „FMU 18-Stimme“ in der Signation.

Lukas Rader wiederum arbeitete konsequent an seinem Beitrag und zeigte für seinen ersten Beitrag gute technische Fertigkeiten und vor allem ein sehr gutes Rhythmusgefühl beim Tonschnitt, eine sehr wichtige Eigenschaft fürs Radiomachen! Auch der unglückliche Teilnehmer Samuel Jung aus der 3a, der eigentlich in eine andere Gruppe wollte und wegen einer Verletzung zur Radioredaktion musste, leistete maßgebliche Beiträge mit der Moderation und der Zusammenstellung eines Ratebeitrags über Originaltöne.

So bleibt am Schluss nur noch zu sagen, dass eine schöne erste Sendung entstanden ist, die auch noch öfter im Schulbuffet in der großen Pause zu hören sein soll  – und vielleicht auch noch, dass es den meisten viel Spaß und Freude gemacht hat, nicht zuletzt auch ganz besonders dem Projektleiter, der von den Leistungen aller wirklich beeindruckt ist!

Hier gibt es die Sendung zum Nachhören:

Und auch die neue Signation: